Pressestimmen

WIDERSPRUCH 60

Demokratie und Macht

Dreissig Jahre linke Diskussionskultur

Die in Zürich erscheinende Zeitschrift «Widerspruch» kann mit dem neuen Heft 60 auf dreissig Jahre linke Diskussionskultur zurückblicken, die auch über die Schweiz hinaus Resonanz findet.

In den halbjährlichen Themenheften sind immer wieder Beiträge von gewerkschaftlicher Seite zu lesen, so auch im aktuellen und materialreichen Heft, das zwei Schwerpunkte enthält.

Besprechung aus syndicom Zeitung Nr. 14/2011

 

30 – und immer noch Widerspruch

Seit 30 Jahren verbreitet der «Widerspruch» Grundsätzliches zu oppositioneller Politik. Und hält durch, trotz harten, rechten Zeiten.

Artikel von Michael Stötzel im WORK vom 23.9.2011

 

Auch nach dreissig Jahren, nichts als Widerworte

Ende Juni feierte der Widerspruch mit der sechzigsten Ausgabe sein dreissigjähriges Bestehen. Auch der Beitrag von Elmar Altvater gibt Anlass zur Freude. Fleissige «vorwärts»-LeserInnen wissen, dass sein Name auf dem Einband Grund genug ist, sich ein Exemplar zu kaufen. Dennoch widmen wir uns heute den Beiträgen anderer Autoren. Zum einen, weil wir aufgrund der Fülle an Beiträgen nicht alles in einem Artikel behandeln können und zum anderen, weil wir den LeserInnen auch andere Autoren, erwähnt seien hier Hermann Scheer und Oliver Fahrni, nahebringen wollen.

Daniel Bucher im vorwärts vom 23.9.2011

 

Wenn die Angst das Lager wechselt

Zum 60. Mal liegt der «Widerspruch» vor, der Sammelband zur sozialistischen Politik. Ein Jubiläum, das die Redaktion um Pierre Franzen gewohnt zurückhaltend bekannt gibt: Die Gedanken sollen sich selbst aus den eng bedruckten Seiten entfalten. Die Lektüre des «Widerspruch» braucht ihre Zeit, aber gerade darin liegt die Stärke der Halbjahresschrift: dass sie die Entwicklung mit einer Verzögerung beschreibt. Die entscheidenden Punkte, die Unterlassungen wie die Möglichkeiten linker Politik werden sichtbar, auch in der aktuellen Nummer: Sie handelt von Schranken und Kippmomenten, vom Umbruch und von der Umgestaltung. Im Fokus stehen der arabische Frühling sowie die Energiewende nach Fukushima.

Kaspar Surber in WOZ vom 24.11.2011

 

Macht ohne Demokratie befördert diffuse Ängste und Gewalt

«Arabischer Frühling?» wird im ersten Beitrag des neuen ‘Widerspruch’-Heftes überaus skeptisch gefragt. Ein problematischer Text. ... Möglicherweise behält Amin ja recht. Doch ich war dankbar, dass seiner Warnung ein aus Anlass des 50-Jahr-Jubiläums von Amnesty International in Bern geführtes Gespräch mit Nehad Abu El Komsan folgte, Anwältin und Menschenrechtsaktivistin in Ägypten. ... Was danach an schweizerischen Debatten rund um Demokratie und Macht folgt, wirkt im Vergleich undramatisch. Das heisst nicht uninteressant! Willy Spieler und Daniel Vischer, Therese Wüthrich und Gisela Notz, Urs Marti und andere befassen sich zwar mit meist aus den Medien bereits Bekanntem, doch das Zeitschriftenformat lässt für das Hintergründige der Tagespolitik mehr Raum.

Der zweite Heftteil spiegelt eine inner-linksgrüne Kontroverse, die nach Fukushima sowie im Umfeld der ökonomischen Krisen doppelt brisant und noch lang nicht zu Ende ist. «Mit Green New Deal weiterwachsen?» fragt Elmar Altvater ...

Rezension von Hans Steiger in P.S. vom 25.8.2011

 

Der Widerspruch zwischen Demokratie und Macht

In der neusten Ausgabe beschäftigt sich die Zürcher Zeitschrift «Widerspruch» mit dem Hauptthema «Demokratie und Macht». ... Daneben befasst sich die Zeitschrift mit den Schweizer Parlamentswahlen vom Oktober. ...

Das dritte Thema ist die Energie- und Wirtschaftspolitik angesichts eines möglichen Endes der Stromproduktion durch Kernkraftwerke. ...

Rezension von Rudolf Walther im Tages-Anzeiger vom 5.9.2011

 

Links-grüner Machtanspruch. Atomausstieg als Triebfeder

... Wohin die Reise gehen könnte, skizziert der grüne Zürcher Nationalrat Daniel Vischer. In der jüngsten Ausgabe der sozialistischen Plattform «Widerspruch» (Heft 60, Demokratie und Macht) stellt sich der Autor auf den Standpunkt, eine links-grüne Mehrheit sei greifbar. ...

Rezension in der Neuen Zürcher Zeitung vom 24.9.2011