Pressestimmen

WIDERSPRUCH 67

Medien, Internet - Öffentlichkeit

Medien, Internet – Öffentlichkeit.» Im neuen, nach linker Medienpolitik fragenden ‹Widerspruch› werden nicht alle alternativen Hoffnungen begraben, aber viele vorhandene Illusionen abgeschminkt.

Besprechung von Hans Steiger in PS vom 22.4.2016

Mit dem Wandel der Medienwelt beschäftigt sich also der aktuelle «Widerspruch». Die AutorInnen – Journalisten, Gewerkschafterinnen,
Wissenschaftler – beleuchten das Thema aus allen möglichen Blickwinkeln, herab von theoretischen Höhen und heraus aus der Praxis, die internationale Entwicklung im Blick und das nationale Geschehen unter der Lupe. Es ist
ein vielfältiges Heft mit spannenden Beiträgen.

Besprechung von Andreas Fagetti in der WOZ 15, vom 14.4.2016

Eine grosse Sorge liegt vielen Beiträgen des neuen Widerspruch zur Thematik «Medien, Internet – Öffentlichkeit» zugrunde: die Sorge um die fortschreitende Kommerzialisierung und Neoliberalisierung der Medien, verbunden mit Monopolisierungsprozessen. Es ist gleichzeitig auch die Sorge um die bedrohte
Qualität durch verschlechterte Arbeitsbedingungen im Journalismus.

Besprechung von Matthias Hui in: Neue Wege 06/2016

Lohnt es sich wirklich für LeserInnen in Deutschland, eine mehrstimmige Analyse linker Medienpolitik zu lesen, die von einer Redaktion in Zürich zusammengestellt wurde? Ich meine ja, denn das neue Themenheft des »Widerspruch « will eine »Grundsatzdiskussion über die demokratische Verfassung der heutigen Medienlandschaft « anstoßen.

Besprechung von Peter Streiff in: Contraste Juli/August 2016

 

Weitere Stimmen zum Heft

Oliver Claasen – Mediensprecher Erklärung von Bern:

Mit Interesse sehe ich grad im Rotpunkt-Newsletter, dass sich der nächste Widerspruch den „linken Gegenöffentlichkeiten“ widmet. Unter die Freude, dass ihr euch dieses brandaktuellen Themas angenommen habt, mischt sich allerdings auch etwas Befremden darüber, dass die – nicht nur meines Erachtens immer wichtiger werdende – NGO-Perspektive in diesem Heft völlig fehlt.

Als prämierter „Para-Journalist“ spreche ich hier nicht in eigener rsp. EvB-Sache, sondern für die stetig an medialem Gewicht gewinnende Schweizer Zivilgesellschaft. Erste Überlegungen zur Medienkrise und NGO-Kommunikation sowie der sich daraus ergebenden Unterscheidung von herkömmlicher und notwendiger PR findet ihr hier.

 

Werner De Schepper – Co-Chefredaktor Schweizer Illustrierte

Seit wohl gut 30 Jahren bin ich Abonnent des Widerspruch. Nicht, weil ich dazu komme, ihn immer zu lesen. Einfach, weil er wichtig und einzigartig ist. In Form und Inhalt.

Als letzter "linker" Chefredaktor des "Blick" und als heutiger Co-Chefredaktor der "Schweizer Illustrierte" habe ich diesmal das Heft wieder mal ganz genau gelesen. Chapeau. Die Beiträge sind durchwegs spannend und auch für Medien-Insider bereichernd.

Ganz besonders gefreut hat mich der Beitrag, den Jonas Aebi und Kaspar Surber geschrieben haben. Erstmals sehe ich das, was ich schon lange den Linken predige und als verantwortlicher Chefredaktor in all meinen Boulevard-Jahren hin und wieder auch selber so versucht habe umzusetzen, ein Lob auf die Homestory. Ich hoffe, dass möglichst viele Linke im Land, die sich so abschätzig über Boulevardmedien im Allgemeinen und Homestorys im Besonderen, diese Zeilen - und insbesondere These 9 - lesen. Ich bin überzeugt, dass Ihr recht habt. Soft news im Allgemeinen und eine Homestory im Besonderen kann ebenso emanzipatorisch wirken wie reaktionär. Ausser man tut es und zeigt neue, befreiende Wohn-, Arbeits-, und Lebensformen.

Ihr dürftt meine Meinung und meine Zuschrift gern öffentlich machen und verwenden. Weil ich es wichtig finde.

Mit kollegialen Grüssen